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Kommende Sonderausstellung

 

Es lebe der Sport!

7. November 2020 bis 5. September 2021

Alltag ohne Sport? Egal, ob man selbst Sport treibt oder beim Sportmachen zuschaut, ob man ihm in der Gruppe oder allein nachgeht – Sport ist vielfältig. Die Fülle an unterschiedlichen sportlichen Aktivitäten ermöglicht es vielen Menschen, Sport zu einem festen Bestandteil ihres Alltags zu machen. Der Sport fordert Körper und Geist, er führt Menschen in unserer Gesellschaft zusammen, und er vermittelt soziale Werte wie Fairness und Teamgeist.

Wie sieht das Sportleben in Kassel aus? Allein über 45.000 Menschen sind Mitglieder in den rund 175 Kasseler Sportvereinen. Im Stadtbild finden sich zahlreiche Orte für große und kleine Sporterlebnisse, vom Auestadion über die Hessenkampfbahn bis hin zu den Bolzplätzen und Skateanlagen – und nicht zu vergessen die Fulda, die reichliche Möglichkeiten mitten in der Stadt bietet. Doch welche Sportarten sind und waren für Kassel überhaupt prägend?

Dank der Unterstützung verschiedenster Sportvereine und privater Leihgeber*innen führen mehr als 230 Objekte das historische und das aktuelle Kasseler Sportgeschehen schlaglichtartig vor Augen: Entdecken Sie z. B. eine originale Seifenkiste von 1957, das KSV-Maskottchen „Totti“, oder Rollschuhe der Bashlorettes, der Kasseler Roller Derby-Gruppe. Erleben Sie die Eishockey-Anfänge im Aschrottpark oder den Stadionbesuch in den 1960er Jahren. Zeitzeug*innen berichten vom vielseitigen Kasseler Sportleben. An Mitmachstationen können Sie selbst aktiv werden: Üben Sie Tanzschritte oder lernen Sie verschwundene Sportstätten kennen. Und was bedeutet Sport für Sie persönlich? Stimmen Sie in der Ausstellung ab!

Die Sonderausstellung „Es lebe der Sport!“ ist vom 7.11.2020 bis zum 5.9.2021 im Stadtmuseum zu sehen.


 

stadtmuseum as sport rudern

Am 1. Oktober 2020 hat das Stadtmuseum für die kommende Sonderausstellung „Es lebe der Sport!“ ein Leihobjekt auf eine wirklich außergewöhnliche Art erhalten: Das Ruderrennboot „Paul Melchior“, ein Rudereiner, wurde vom Ruderverein Friedrichsgymnasium Kassel (RVFG) persönlich gebracht, und zwar zu Fuß. Holger Römer, Protektor des RVFG, und Jenny Langer, Rudertrainerin, haben das Boot samt Zubehör gemeinsam mit jugendlichen Ruderern vom Bootshaus an der Damaschkebrücke bis zum Stadtmuseum am Ständeplatz getragen.

Das Boot trägt den Namen des ehemaligen Kinderarztes des Kurhessischen Diakonissenhauses „Zum Kind von Brabant“. Dr. Paul Melchior (1904 – 1994) brachte in den 1950er Jahren den Neubau des RVFG-Bootshauses voran und sammelte Spenden für den Kauf eines Rennbootes. Als Würdigung seines Engagements wurde dieses Boot 1989 nach ihm benannt. Video ansehen >